CSS-Diner: Nerd-Spiel mit CSS-Selektoren für zwischendurch

26. März 2014 | Von | Kategorie: CSS, Fundstücke, Internet, Non Print

CSS Diner ist ein kleines Spiel, bei dem ihr mit CSS-Selektoren verschiedene Elemente aus einer interaktiven Grafik auswählen müsst. In diesem Artikel zeigen wir euch, warum dieses Spiel nicht unbedingt für Anfänger geeignet ist.

 

CSS-Diner: Nerd-Spiel mit CSS-Selektoren für zwischendurch

 

CSS-Diner kürt dich zum Gott. (Grafik: CSS-Diner)

„CSS Diner“ präsentiert sich in 26 Leveln. Dabei müsst ihr unter Zuhilfenahme eines kleinen virtuellen Editors verschiede Elemente einer hübschen interaktiven Grafik auswählen, in dem ihr die richtigen CSS-Selektoren benutzt. Der Schwierigkeitsgrad steigt über die verschiedenen Level insofern, als mit steigendem Level auch CSS-Selektoren angewendet werden müssen, die vielleicht nicht so alltäglich sind. Da ein Basiswissen zu CSS-Selektoren vorausgesetzt wird, ist das Spiel nicht unbedingt für blutige Anfänger gedacht.

CSS Diner: Verwirrend für Anfänger, zu leicht für Entwickler?

 

Ob das Spiel als Herausforderung für Anfänger zu sehen ist oder als nettes kleines Spiel für Entwickler, kann nur jeder für sich selbst beantworten. Für erfahrene Entwickler werden, wenn überhaupt, erst die letzten Level interessant – als Anfänger stellen sich einem aber ganz andere Hürden in den Weg. Es wird kein klassisches HTML verwendet, sondern teilweise auch SGML-Elemente benutzt. Das hat in einem kleinem Test innerhalb der Redaktion für Verwirrung gesorgt, genauso wie die Aufgabenstellungen. Nicht jedem ist klar, dass man mit der CSS-Sprache zuerst Elemente auswählen muss, um sie überhaupt „stylen“ zu können.

 

Erschwerend hinzu kommt die spielerische Aufmachung: Es wird ein Tisch gezeigt, auf dem sich unter anderem Äpfel und Orangen auf Tellern befinden – keine wirklich alltägliche Situation in der Webentwicklung. Spätestens im dritten Level hast du dich aber an diese Abstraktion gewöhnt und kannst mit „CSS Diner“ richtig loslegen. Webworker können über ein Menü auf der rechten Seite direkt zu den unterschiedlichen Leveln springen. Wer die letzte Aufgabe erfolgreich gelöst hat, darf sich als „CSS God“ feiern lassen.

Fazit: Ein Spiel für zwischendurch

 

Wenn man als Webworker weiß was man tut, macht „CSS Diner “ durchaus Spaß – obendrein sieht das Spiel auch noch schön aus.

 

Persönlich hat mir das Spiel etwa den „+“-Kombinator wieder in Erinnerung gerufen, den ich eigentlich relativ selten verwende. Irritiert hat mich aber teilweise die Nichteinhaltung von Best-Practice-Conventions, so werden manche Elemente über einen ID-Selektor angesprochen, was mich als Fan von OOCSS und BEM gestört hat.

 

Quelle: http://t3n.de/news/css-diner-css-selektoren-536383/

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