PDF-Print Engine (APPE)

6. Mai 2013 | Von | Kategorie: Abschlußprüfung 2013, PDF

Adobe PDF Print Engine ist eine neue Softwaregeneration, die ausschließlich mit PDF-Daten arbeitet und vollständig durch JDF/JMF (Job Definition Format/Job Messaging Format) gesteuert wird.

Adobe hat 2006 PostSript durch eine neue Technologie ersetzt – die Adobe PDF Print Engine (APPE)

Adobe Print Engine kann überall im Workflow installiert werden und benötigt keinen beständigen Speicher.

Die Adobe PDF Print Engine setzt die im PDF definierten Inhalte allein auf Grundlage der JDF/JMF-Prozess- und Produktionsinformationen um. Im Workflow sind so an allen Stellen geräteunabhängig identische Ausgabeergebnisse sowie Änderungen bis kurz vor dem Druck möglich.

Die Adobe PDF Print Engine ist die nächste Generation der Druckplattform-Technologie von Adobe.

Ein reiner PDF-RIP, der durch JDF-Befehle gesteuert wird.

Die Adobe PDF Print Engine arbeitet nur mit PDF, PostScript muss umgewandelt werden.

Adobe PDF Print Engine ermöglicht es unter anderem, Transparenzen „nativ“ auszugeben, d h. bei der Erzeugung eines Druck-PDFs müssen Transparenzen nicht mehr reduziert werden, sie können im PDF verbleiben. Erst im Moment der tatsächlichen Ausgabe werden die Transparenzen dann vom RIP in druckbare Informationen umgewandelt

PDF Print Engines können überall im Workflow eingebunden werden, d.h. von der Erstellung eines PDFs über den Prepressbereich, bis hin zur Druckmaschine.

Vorteile:   

– basiert auf der gleichen PDF-Technologie wie Adobe Acrobat
– End-to-End-Workflow beruht vollständig auf Adobe PDF
– keine PDF-PS Konvertierung mehr
– JDF ermöglicht die strikte Trennung von Prozessinformation und Inhalt
– ausgabeneutrale PDFs sind damit möglich
– Verzicht von Transparenzreduzierung bei der Ausgabe

Informationen aus dem Neswletter von Cleverprinting: Das über viel Jahre nicht wegzudenkende PostScript durch die neue Technologie Adobe PDF Print Engine (APPE) abgelöst. (Wird aber noch einige Zeit dauern)

Als Grund heißt es hier zu:
»Die Programmiersprache PostScript ist jedoch in den vergangenen Jahren immer mehr an ihre Grenzen gestoßen. Colormanagement ist nur begrenzt möglich, Transparenzen lassen sich nur ausgeben, nachdem diese reduziert wurden. Mit diesen reduzierten Daten gibt es jedoch häufig Probleme…«

APPE ermöglicht es unter anderem, Transparenzen direkt auszugeben.

PDF-Print Engine:

Damit führt Adobe nun eine komplett neue Architektur ein, nämlich die eines reinen PDF-RIPs, der durch JDF-Befehle gesteuert wird. Zuvor wurden PDF-Daten als erstes in PostScript konvertiert, um dann im RIP als Pixel ausgegeben werden zu können. PDF Print Engines können überall im Workflow eingebunden werden, d.h. von der Erstellung eines PDFs über den Prepressbereich, bis hin zur Druckmaschine.

 

Quelle: http://www.mediencommunity.de/content/pdf-print-engine

 

Link:PDF zum Thema PDF-Print Engine

 

Schlagworte:

Keine Kommentare möglich.