Profile

9. Februar 2015 | Von | Kategorie: Colormanagement, Farbprofile

Profile

Photoshop | Profile verfügbar machen

 

 

ICC-Profile sind genormte Datensätze. Sie können in Dateien eingebettet oder eigenständige Dateien sein.

 

Inhalt von ICC-Profilen

Auf www.iccview.de gibt es eine ausführliche Beschreibung der Profile.

Grundsätzlich enthalten die ICC-Profile die Umrechnung der Gerätefarben in den PCS und zurück und das für jeden Render-Intent.

Ausnahme: Device-Link-Profile

Diese Profile umgehen den PCS, damit für CMYK-Daten der Schwarzaufbau nicht verloren geht.

 

www.cleverprinting.de: Der Agentur-Workflow mit DeviceLink-Profilen

www.impressed.de: Device-Link-Profile kaufen

Profiltypen bzw. Profilklassen: Printer, Scanner, Monitor, …

Interessant: Drucker mit PCL-Treibern sind „RGB-Drucker“. Obwohl sie CMYK drucken erwarten die Profile eine RGB-Eingabe.

Matrix-Profile wenige Eck-Punkte, Gamma-Werte, Übertragungskurve (Gradationskurven)

LUT-Profil Umrechnungstabelle, Color LookUp Table

wenige Zahlen, Eckwerte und Gamma-Werte in einem Monitorprofil (z.B. sRGB), geringer Speicherplatz. Ein eingebettetes Profil fällt gegenüber den restlichen Bilddaten nicht ins Gewicht!

Übertragungskure in einem Farbraumprofil

CLUT Umrechnungstabelle in einem Druckerprofil (z.B. ISO Coated).

Diese Profile können mehr als ein Megabyte groß werden. Würde man bei einem Katalog mit über tausend Bildern in jedem Bild das gleiche Profil einbetten hätte man schon ein Gigabyte an (sich andauernd wiederholdenden) Profildaten. Deshalb kann man in PDF-Dateien auch ein zentrales Profil für das gesamte Dokument einbetten und die Bilder verweisen dann nur noch auf dieses Profil.

via Hannes Kraeft | Profile.

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