über die Themen AP 2013

6. Mai 2013 | Von | Kategorie: Abschlußprüfung 2013, Lernen

U1: Pixel- und Vektordaten

Grundlegendes zum Thema Vektor- und Pixelgrafiken bezüglich ErstellungsprogrammenFunktionsweisen, Vor- und Nachteilen, Einsatzgebieten und geeigeneten Dateiformaten. Besonderer Schwerpunkt könnte eine Beschreibung sein, wie ein Logo nachbaut wird bzw. aus was es genau besteht. 3D-Grafiken sind genauso unwahrscheinlich wie Pixelmathe, allerdings nicht ausgeschlossen.
* Kompendium II, S.357-363, evtl. auch S.31ff, S.364-374, S.856-857 und evtl. Informationen verbreiten S.21, 87, 226

U2: Farbmischung
Hierunter versteht man die additive (Lichtfarben – RGB), die subtraktive (Körperfarben – CMYK) und die autotypische Farbmischung (Mischung beider Farbmischungen beim Betrachten eines Drucks – Farben nebeneinander = additiv und Farben übereinander = subtraktiv). Mehr ist es eigentlich nicht. Man sollte sich natürlich mit Begriffen wie wie Primär-, Sekundär- und Tertiärfarben und auch Komplementärfarben auskennen und auch über RGB- und CMYK-Werte in Photoshop bescheid wissen.
* – Kompendium II, S.206-208 und evtl. S.209.212 und Informationen verbreiten S.150-154, ganz evtl. noch 155ff
– Cleverprinting 2011, S.16-26 – vor allem S.20-24

U3: Cloud-Computing
Cloud-Computing umschreibt den Ansatz, abstrahierte IT-Infrastrukturen (z. B. Rechenkapazität, Datenspeicher, Netzwerkkapazitäten oder auch fertige Software) dynamisch an den Bedarf angepasst über ein Netzwerk zur Verfügung zu stellen. Interessant hierbei sind diverse Aspekte wie technische Geräte, grundlegende technische Zusammenhänge / Funktionsweisen (Hardware von PC über Smartphone etc. / Softwareapplikationen), aber auch Vorteile für alle Beteiligten (Nutzer und Anbieter). Auf der letzten DRUPA 2012 wurde vielfach mit Cloud-based W2P (Web to Print) Solutions geworben.
Anbieter wie Dropbox etc. sind auch hier interessant.
* Kompendium II, S.147, evtl. ähnlich W2P auf S.476-488 oder S.626 (Vorteile / Anwendungen),
– PDF von Cleverprinting „Cloud – CP_DP2_web2Print incl Cloud+++“

U4: Grafikkarte
Hier geht es wohl um die Grafikkarte mit ihren Bestandteilen mit Funktionen und Kenngrößen sowie ihre Bedeutung für die Leistungsfähigkeit eines PCs bzw. des Bildschirmaufbaus. Schnittstellen sind noch denkbar.
* Kompendium II, S.71-72 und Informationen verbreiten S.105-106 und Internet

U5: CSS-Kaskadierung
Man sollte wissen, was sich hinter CSS verbirgt (Art Ergänzungssprache zu HTML – Art Stilvorlagen für den Umgang mit Texten). Sie können sich allerdings hinsichtlich Ort und Verfasser unterscheiden und kommen mehrstufig zum Einsatz, was große Vorteile bezüglich der Flexibilität mit sich bringt. Prinzipiell können CSS-Anweisungen in einer externen Datei, im Dateikopf (Header) oder innerhalb der HTML-Elemente vorkommen- Die Kaskadierung legt nun fest, in welcher Reihenfolge diese unterschiedlichen CSS ausgeführt werden – und zwar von außen nach innen.
* Kompendium II, S.738, S.748, S.768-769 und vor allem S.770-772 und Informationen verbreiten S.452 und S.474

U6: Kameraeinstellung (Fotografie)
Dieses Thema kann auch sehr viele Aspekte beinhalten. Ich tippe auf die Einstellmöglichkeiten, die man in Kameras hat, angefangen mit der Objektivartwahl (Festbrennweite oder Zoom), Einstellungen, um die Lichtverhältnisse zu berücksichtigen (ISO-Werte, Verschlusszeit, Weißabgleich), Einstellungen, wie man die Tiefenschärfe beeinflussen kann (Blendenöffnung im Zusammenhang mit der Verschlusszeit, aber auch Brennweite und Aufnahmeabstand). Es sind aber auch spezielle Features wie Blenden oder Zeitautomatik, HDR- oder Panoramaaufnahmen denkbar. Grundlagen bezüglich der fotografischen Optik, bezüglich der Besonderheiten verschiedener Kameratypen und selbst Mathematik (für mich unwahrscheinlich) sind denkbar. Interessant ist, dass dieses Thema unter Medienintegration fällt, was auf technische Aspekte schließen lässt.
Unser Tipp: Kameraeinstellungen bezüglich Schärfentiefe.
* Kompendium II, S.190-199, S.290ff und Informationen verbreiten S.206-214 (210-213 gut!)

U7: Multimediale Inhalte
Ein sehr schwer zu fassendes Thema, denn multimediale Inhalte können Audio- und Videodaten sein, aber auch 2D oder 3D-Animationen. In der Tiefe wird sicherlich keines der Themen abgefragt werden und auch nicht deren technische Einbindung in eine Website, denn sonst würde eines der möglichen Inhalte als Prüfungsthema genannt werden. So vermuten wir, dass man (wie in der Vergangenheit bei Prüfungen) zur Beantwortung der Frage einen guten Überblick über die Arten von Daten mit ihren jeweiligen Erzeugerprogrammen, Dateiformaten und Playern / PluIns zum Abspielen haben muss; evtl.- auch einen es einen Überblick über deren Stärken und Schwächen.
Kompendium II, S.30-31, S.36-39, S.960-962, 992-994 und Informationen verbreiten, S.23-24 und 470-471

U8: SQL
SQL ist, wenn es in die Tiefe ( in die Praxis gehen sollte (was ich nicht glaube) für Printler schwierig. Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, dass das Thema an der Oberfläche (= an den Kompendiumseiten orientiert) durchaus lernbar ist und bisher sehr viele Punkte einbrachte. Über die Bedeutung von SQL als Datenbankababfragesprache bis evtl. hin zu einfachen Befehlen und ist dies machbar, denn die Sprache SQL ist recht intuitiv / selbsterklärend. Wenn es doch darum gehen sollte mithilfe des XAMPP -Paketes eigene Tabellen zu erzeugen und diese dann mithilfe des MySQL-Servers anzusteuern, dann wird es schon schwieriger.
Kleiner Trost: War bisher machbar!
* Kompendium II, S.166-168 & S.856-857 (Hintergrund S.854-855) und evtl. Informationen verbreiten S.28& S.505ff

U9: Design Manual
Um ein einheitliches Design zu gewährleisten, werden Gestaltungsrichtlinien aufgestellt und in einem Design-Manual = Styleguide veröffentlicht. Neben den Firmenfarben und -schriften findet man darin auch Bemaßungen für diverse Geschäftsdrucksachen bis hin zu Fotokonzepten. Hier kann man auf die Sonderfarben eingehen, auf die Systeme HKS, Pantone und RAL und auf die enstprechenden Papiersorten sowie auf deren Einsatzgebiete und Vor- und Nachteile. Weil es unter Medienintegration steht, könnten technische Aspekte bezüglich Sonderfarben im Vordergrund stehen (Zuordnung zu RGB bzw. CMYK-Werten ist denkbar).
* Kompendium I, S.650 und S.96, Informationen verbreiten S.164 und sehr gut S.169 Cleverprinting 2011, S.22


Gestaltung und Technik (Print)

U10: Smart-Objekte
Verlustfreier, nichtrestruktiver = reversibler Umgang mit Bildern bezüglich Transformationen und Anwendung von Filtern wie Schlagschatten etc. (ergänzend zum reversiblen Arbeiten mit Ebenenmasken in der EBV). Das Originalbild bleibt erhalten, während sämtliche Änderungen jederzeit wieder veränderbar sind.
* Next Genereation Publishing von Cleverprinting 2013, S.59-61 und S.64-67

U11: Farbkonvertierung
Ein Riesenthema, Unser Geheimtipp / Favourit sind die Rendering Intents beim Konvertieren und ihre Funktion (technisch und Ziel). Für uns fallen aber auch die Zeitpunkte der Konvertierung (Binding – siehe medienneutrale Daten) darunter, genauso wie die generellen technischen Aspekte / Unterschiede bei der Konvertierung von RGB zu CMYK über den PCS – den CIELab-Farbraum – oder aber mithilfe der Device-Link-Transformation. Denkbar wären auch Fragen zu einzelnen geeigneten – vor allem CMYK-Ausgabeprofilen, in die konvertiert wird. Nebenplätze könnten die Unterschiede zwischen Konvertierung und Zuweisung sein oder die Softproofsimulation mit Umfangswarnung. Ebenso denkbar, aber eher unwahrscheinlich ist der Umgang mit Profilwarnungen.
*Kompendium II, S.252-262 – speziell 257-259 und Informationen verbreiten S.180-188 – speziell 186-188
– Cleverprinting 2011, theoretisch das ganze Buch, Schwerpunkte S.56-59; S.50-53, S.38-39, S.42-49, S.30-35 etc.

U12: PDF-Druckstandards
Hier stehen die einzelnen vorgegebenen Joboptions und ihre in den Reitern sichtbaren jeweiligen Unterschiede im Vordergrund – nachvollziehbar in den Distillereinstellungen oder auch beim PDF-Export aus InDesign heraus. Wie tief man in die Hintergründe der einzelnen Einstellmöglichkeiten einsteigen muss, ist schwer zu sagen. Man kann die Unterschiede in den von Adobe vorgegebenen Jobotions erörtern, man kann aber auch wie viele Fachleute behaupten, die vorgefertigten Joboptions als ungeeignet bezeichnen und sich eigene erstellen. Diese selbst erstellten können die Binding-Strategie des Betriebs berücksichtigen (Konvertierung und Werte beibehalten), Ausgabeparameter wie Papier und Druckverfahren im Blick haben (Profilwahl), sie müssen aber auf jeden Fall wissen, ob eine postscriptbasierte Ausgabe erforderlich ist oder eine APPE (Adobe PDF Print Engine) die Ausgabe übernimmt. Kurz zusammengefasst: Die APPE kann im Gegensatz zu ihrem PostScript-Vorgängern auch echte Transparenzen verarbeiten und dafür wurde der Standard PDF-X4 geschaffen, der als Joboption anwählbar ist und der auf die Kompatibilität zu Acrobat 5 (PDF 1.4). PostScriptbasierte Ausgabegeräte können hingegen keine echten Transparenzen verarbeiten, d.h. die Transparenzen müssen reduziert = verflacht werden;- sprich in viele Einzelteile zerlegt werden. Dies wird mit den als Joboptions anwählbaren Standards PDF X1a und X3 gewährleistet die alle auf einer Kompatibilität zu Acrobat 4 (PDF 1.3) basieren, die automatisch Transparenzen verflacht.
* Kompendium II, S.409-414 und S.416-418 und S.421 und Informationen verbreiten, S.300-303
– Cleverprinting 2011, S.120-122 und vor allem S.140-144
– Next Genereation Publishing von Cleverprinting 2013, S.250-254 und 260-266

 

Gestaltung und Technik (Digital)

U11: Web-Fonts
Hier kann es um die Eignung von Schriften fürs Web gehen (serifenlose, weboptimierte Systemschriften wie die Verdana), wahrscheinlich aber sind auch gerade technische Aspekte (wie z.B. der Browser in CSS eingebundene Schriften vom Webserver lädt).
* Kompendium I, S.528-533 und Kompendium II, S.781 und Informationen verbreiten, S.93-94 und 434-437

U12: Video-Komprimierung
Hierbei kann es generell um verlustfreie (non-lossy) und verlustbehaftete (lossy) Kompressionsmethoden gehen. Zur räumlichen interframe-Kompression (der Bildern ähnlich) kommt eine zeitliche intraframe-Kompression hinzu, die je nach Verfahren nicht alle Bildern einzeln sondern nur bestimmte sich ändernde Komponenten speichert. Zu lernen sind Standards, Digitalisierungsreihen (Signalkompression), Dateiformate, Codecs, Kompressionsverfahren (Allgorythmen) und Datenraten. Bisher war die JPG-Kompression besonders prüfungsrelevant. Matheaufgaben können auch jederzeit drankommen.
* Kompendium II, S.988-991, S.296-399 und S.207 und Informationen verbreiten S.34-35 und S.529-530
Mathe: http://www.mathemedien.de/pruefung.html

 

Quelle: http://medienzeugs.de,
hier findet man ohnehin interessante Artikel !

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