Fontarten

Schriftformate/Fontarten
Eine Schrift/Font ist grundsätzlich der Code der auf einem Computer gespeichert ist und der ihm sagt, wie ein Text, bzw. die Zeichen im Text, auszusehen hat.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, dies dem Computer mitzuteilen. Diese verschiedenen Möglichkeiten werden Schriftformate (z.B. Truetype, Postscript) genannt.
Unter dem Schriftformat versteht man das Verfahren, mit dem Schriftzeichen auf den Bildschirm oder Drucker gebracht werden. Es gibt viele verschiedene Typen, mit verschiedenen Entwicklungsgeschichten und Anwendungszwecken und natürlich hat jedes Format seine Vor- und Nachteile.


 

Bitmap-Schriften

Bitmap ist das älteste Schriftformat. Für jedes Zeichen gibt es eine Punktmatrix mit der Auflösung 72dpi. Da die ersten Desktopdrucker (Nadel-/Matrixdrucker) keine höhere Auflösung als der Bildschirm boten, konnte man dank der Bitmap-Schriften einen Ausdruck erzeugen, der genau dem entsprach, was man auf dem Bildschirm sah (frühes wysiwyg). Höhere Auflösungen im Druck waren mit den Bitmap-Schriften nicht möglich. Außerdem lassen sich Bitmap-Schriften nicht skalieren. Somit mußte für jede Schriftgröße eine eigene Bitmap der Schrift vorhanden sein.

Zwischengrößen mußten vom Computer errechnet werden. Die Qualität in der Ausgabe wird also von der Schrift vorgegeben – sie bestimmt die mögliche Auflösung.

Bitmap-Schriften werden jedoch auch heute noch eingesetzt: Als reine Bildschirmschriften (kleine Bitmap-Schriften sind am Bildschirm besser lesbar!).
Und bei einigen Programmen, bei denen es nicht auf die Qualität ankommt, sondern auf Kompatibilität und Einfachheit: z.B.: ?Terminal?.

Bitmap-Font

Postscript-Schriften
Mit den höheren Auflösungen der Laserdrucker (damals: 300dpi), wurden Bitmap-Schriften (zumindest) für den Druck unbrauchbar. Adobe entwickelte zeitgleich mit den Laserdruckern eine Druckerbeschreibungssprache ?Postscript?. Damit wurden nicht mehr die Bildschirminhalte zum Drucker geschickt, sondern eine Datei, die mit der Sprache ?Postscript? beschreibt, wie der Ausdruck aussehen soll. Der Drucker, bzw. das RIP (Raster Image Prozessor) interpretiert diese Datei und setzt sie in ein Punktmuster mit der Auflösung des Druckers (oder Belichters) um.
Passend zur Druckerbeschreibungssprache ?Postscript? entwickelte Adobe die Postscript-Schriften. Die ?Bilder? der einzelnen Zeichen wurden nicht mehr als Punktmatrix gespeichert, sondern als Outline (Umrisse) in Form von mathematischen Formeln.
Somit wurden die Schriften auflösungsunabhängig, d.h. man kann sie beliebig vergrößern/verkleinern, ohne daß sie pixelig werden.
Erst bei der Ausgabe werden die Schriftumrisse mit Farbe gefüllt und in das entsprechende Raster gelegt. Die Ausgabegeräte legen nun die Auflösung fest, z.B. Belichter 2500dpi, Laserdrucker 600dpi, etc.
Postscript-Schriften benötigen (wie Postscript) einen Interpreter, um sie auszudrucken, aber auch um sie am Bildschirm darzustellen. Da es bis zum Mac System 7.5 keinen Bildschirminterpreter gab, waren zusätzliche Bitmap-Schriften in verschiedenen Größen für die Darstellung am Bildschirm nötig – oder die Schrift wurde nur verpixelt dargestellt. Bei neueren Systemen muß für die Bildschirmdarstellung mindestens ein Bitmap-Zeichensatz pro Schriftschnitt in beliebiger Größe vorhanden sein.
Bei den Postscript-Type1-Schriften sind Zusatzinformationen, wie z.B. Hints, Kerning, etc. mitgespeichert. (Dazu später mehr).
Es gibt außerdem noch das Type3-Format, wo die zusätzlichen Informationen (z.B. Hints) fehlen. Auch die Qualität ist schlechter.
Auch Windows-Rechner können mit Postscript-Schriften arbeiten (ab Windows 98 – vorher nur mit ATM). Zur Bildschirmdarstellung ist entweder eine zum Font passende PFM-Datei (Printer Font Metrics) nötig oder aber die im Postscript-Font enthaltene AFM-Datei (Adobe Font Metrics) inkl. INF-Datei, mit Angaben über Windows-Namen des Fonts.


Truetype-Schriften
Truetype-Fonts sind für das Windows-Betriebssytem entwickelte Fonts, die wie auch die Postscript-Schriften aus Outlines mit zugehörigen Hints bestehen. Der Unterschied zwischen Postscript und Truetype-Schriften ist daß die Umrisslinien mit anderen mathematischen Formeln beschrieben werden. Auch die Zusammensetzung der Font-Datei unterscheidet sich etwas.
Außerdem benötigen TT-Schriften keine Bitmapschriften zur Bildschirmanzeige.
Truetype-Fonts können auch am Mac benutzt werden. Allerdings unterscheiden sich Mac- und PC-Truetype, so daß es Konvertierprogramme gibt, um sie kompatibel zu machen.
Dennoch gilt es zu beachten, daß es heute noch oft Probleme mit Truetype-Schriften beim Belichten gibt, da nicht alle Postscript-Interpreter (RIPs) Trutype-Fonts fehlerfrei interpretieren können.


Opentype-Schriften
In den Opentype-Schriften werden die Postscript und Truetype-Schriften in einem neuentwickelten und verbesserten Format verschmolzen und viele Nachteile (Bildschirmfont nötig) entfernt. Auch sind Opentype-Fonts in der Lage mit großen Zeichensätzen wie z.B. Unicode umzugehen. Truetype und Postscript ist auf 256 Zeichen begrenzt! Opentype kann über 60000 Zeichen darstellen ? damit besonders geeignet für japanische/chinesische Schriften. International tätige Firmen, die Prospekte in vielen Sprachen drucken lassen wollen, profitieren von de Opentype-Format, können so mit nur einem Zeichensatz arbeiten.
Ein weiterer Vorteil von Opentype ist die Plattformunabhängigkeit. Opentype-Fonts werden von Mac und Windows-Rechnern gleichermaßen akzeptiert.
Opentype basiert auf der Dateistruktur von Truetype, enthält Umrissbeschreibungen, Laufweitenangaben, Kerningtabellen in einer Datei.
Es können aber sowohl Umrisse mit der Truetype-Technik (Splines) oder mit der Postscript-Technik (Bezierkurven) beschrieben werden. Entsprechend unterscheiden sich die Datei-Endungen: .ttf für Truetype und .otf für Postscript.
Nachteil: nur neuere Programme (Indesign) und Betriebssysteme (OS X, Windows XP) können Opentype-Fonts verarbeiten.

Mac OS X und Windows XP können mit Opentype-Schriften ohne ATM ugehen und die Bildschirmdarstellung wird aus den Vektorinformationen generiert.
Bei Windows sind inzwischen auch die Systemschriften Opentype-Schriften.

hier eine kleine Font-Fibel zu OpenTypeFonts:

FontFibel3


MultibleMaster-Fonts
Sog. MM-Fonts lassen sich individuell mit Hilfe des ATM in der Schriftlaufweite und in ihrer Stärke (Gewicht) variieren und als Outlinefonts abspeichern. Typografisch nicht immer sinnvolle Ergebnisse möglich. MM-Fonts wurden von Adobe entwickelt werden aber nicht mehr hergestellt.


Web Fonts

Webfonts sind primär für den Einsatz in (X)HTML-Webseiten vorgesehen; sie werden in der Regel beim Aufruf einer Webseite nicht aus der lokalen Schriftdatenbank (Schriftensammlung) eines Computers (z.B. PC, Tablet, Smartphone), sondern von einem externen Webserver in den Browser (Client) eingeladen.

Das Einbinden eines Webfonts in eine Webseite geschieht in der Regel über CSS (Cascading Style Sheets). Webfonts werden von Font Foundries in unterschiedlichen Formaten angeboten, beispielsweise als WOFF (Web Open Font Format von Erik van Blokland, Tal Leming und Jonathan Kew), EOT (Embedded Open Type für den Internet Explorer ® von Microsoft ®), SVG (Scalable Vector Graphics) für iPhone, iPad, Mobile Safari oder das Raw TrueType-Format.

Einige Browserversionen können mittlerweile auch über die At-Regel »@font-face« original OpenType Fonts (.otf) oder TrueType Fonts (.ttf) einladen und darstellen.

Die Darstellung eines Webfonts auf unterschiedlichen PCs und unterschiedlichen Ausgabegeräten weicht in der Regel grundlegend je nach verwendeter Hardware, Betriebssystem, Browser, Browserversion, Grundeinstellungen des Browsers, Bildschirmqualität, Bildschirmauflösung, Anti-Aliasing, Grafikkarte, etc. spürbar voneinander ab. Von einer einheitlichen Darstellung im Sinne der Mikrotypographie kann zurzeit noch nicht gesprochen werden.

Die Technik, Webfonts durch CSS Version 2 (CSS2) in Webseiten einzubetten zu können, wurde bereits 1989 vom World Wide Web Consortium (W3C) empfohlen ? jedoch leider erfolglos. 2002 griff die W3C die Technik wieder in CSS Version 3 (CSS3) auf. Die ersten Browser, die diese Technik implementieren konnten, kamen ab 2008 auf den Markt. Eine plattformübergreifende typographisch korrekte und verbindliche Darstellung von Webfonts ist aufgrund systemimmanenter Technologiedefizite, unterschiedlicher strategischer und wirtschaftlicher Interessen (z.B. kein einheitlicher Codec) generell noch nicht absehbar.

Welcher Browser welche Fonttechnologien richtig interpretieren kann, ist nach wie vor ein Stochern im Nebel. Verkaufsinformationen à la »erstmals weisen HTML-Texte durch Webfonts für alle Besucher die gleiche, individuelle Typografie auf«, ist wohl mehr der Wunsch der Vater des Gedankens. Alleine die Tatsache, das abermillionen von Windows-PCs nicht einmal über eine Anti-Aliasing-Darstellung verfügen, macht dieses »Verkaufsargument« zur reinen Farse. Da moderne Browser den offenen Standard der OpenType-Initiative von Adobe ® und Microsoft ® unterstützen, dürften die unterschiedlichen Web-Formate à la WOFF & Co. überflüssig werden.

Webfonts werden von Browsern (Clients) nicht eingelesen, sobald eine Schrift mit gleichem Schriftnamen bereits auf dem PC installiert und aktiviert ist. In der Regel wird dann eine Schrift aufgrund unterschiedlicher Schrifttechnologien falsch dargestellt und auch nicht durch eine andere Schrift ersetzt (der CSS-Befehl für einen alternativen Font, z.B. »font-family: Minion, Times, Garamont, sans-serif;«, funktioniert hier nicht).

Konkretes Beispiel: Die Website eines Verlages verwendete die Minion als Webfont in allen gängigen Web-Formaten, welche aus einem OpenType-Format generiert wurden. Diese Website wurde dann mit dem Client Safari ® auf einem Mac neuester Bauart aufgerufen. Auf diesem Mac war allerdings bereits eine komplette Minion-Schriftfamilie in einer Mac TrueType-Schrifttechnologie installiert und in der Schriftensammlung aktiviert.
Das Ergebnis: Am Bildschirm erscheinen die Minion aus der Schriftensammlung, allerding in einem x-beliebiger Buchstaben- und Zeichensalat. Der Text war aufgrund unterschiedlicher Tastaturbelegungen nicht lesbar. Erst als der Font in der Schriftensammlung deaktiviert und die Seite neu geladen wurde, konnte der Browser den Text korrekt darstellen.

Bezugsquellen für Webfonts sind Schriftgestalter und Font Foundries. Sie werden per Download über das Internet lizenzgebunden oder kosten- und lizenzfrei distribuiert. Mehrheitlich werden sogenannte »Webfonts« zur Nutzung angeboten, die leider nichts anderes als Druckschriften und eben keine im Sinne der Lesetypographie für den Bildschirm entwickelten Screen Fonts sind. Viele Font Foundries versuchen so, ihren digital vorhandenen Druckschriftenbestand bestenfalls als »optimierte« Webfonts zu verkaufen. Dies ist nicht nur im typographischen, sondern auch im nutzungsrechtlichen Sinne fragwürdig. Im Internet gibt es viele lizenzfreie Angebote, beispielsweise Google Fonts. Diese sind gestalterisch nicht unbedingt schlechter oder besser als lizenzgebundene Schriften. Anders formuliert: Die Darstellung von Schriften auf digitalen Benutzeroberflächen lässt so oder so sehr zu wünschen übrig. Der Zeichenvorrat eines Webfonts korrespondiert oft nicht mit dem der/einer gleichnamigen Druckschrift. Bei fast allen Webfontformaten entstehen Probleme beim Druck. So beantwortet beispielsweise am 19.11.2011 auf dem Webfontday der Typographischen Gesellschaft München Jürgen Siebert (CEO der FontShop AG) die Frage, ob Webfonts gedruckt werden können: »Nein, WOFF-Fonts kann man auf keinen Fall drucken«. Dan Rhatigan (Senior Type Designer der Monotype Imaging Inc.) dagegen: »Ja klar, kann man drucken.« Und Adam Twardoch (Produkt- und Marketing-Manager bei Fontlab Ltd.): »Das hängt vom Browser ab«. (Quelle: »Das war der Webfontday«, Artikel von Anne Dohrmann, www.page-online.de, besucht am 21.11.2011.) Vor dem »Kauf« eines Fonts sollte der »Schriftlizenzvertrag« genau studiert werden. Im Zweifelsfall ablehnen, im gegenseitigen Einvernehmen abändern oder die Schrift einfach woanders kaufen, wenn möglich beim Schriftgestalter selbst. Denn die Folgekosten können teuer zu Buche stehen, insbesondere für Webfonts, die sich die Font Foundries nach Page Views gerne vergolden lassen wollen.

 

 

Hier eine kleine Broschüre zum Thema Webfonts:

Webfonts


Zusatzaufgabe für die „Digitalen“:

Außer den oben genannten Fontarten wird seit 2008 versucht speziell für die Darstellung am Bildschirm und für Internetseiten freie Schriftwahl zu ermöglichen (bisher: Systemschriften oder Schrift als Bild).

Heute spielen EOT (embeddet open type) und WOFF (Web Open Font Format) eine wichtige Rolle bei der Schriftwahl für Internetseiten.

Aufgabe: Beschreiben Sie bitte die Art und Weise, wie mit diesen beiden Fontarten die Darstellung von beliebigen Schriften auf Internetseiten ermöglicht wird.

Wenn Sie Ihre Arbeit beendet haben, speichern Sie sie ab und schicken Sie es (mgl. als PDF) über folgendes Formular an mich. Bitte keine Dateien über 2 MB erzeugen !!!

Wichtig: Bitte Namen und Klassenbezeichnung nicht vergessen !


Hier gibt es ein Schriftgestaltungsprogramm zum downloaden:

Schriftgestaltungsprogramm

 

 

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Liebelei

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  © Ekke Wolf Ekke Wolf ließ sich von einem Filmplakat aus dem Jahr 1933 zu seiner Schrift Liebelei inspirieren.

»Diese Schrift sollte sich Ikea mal ansehen …«

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Ein Gespräch mit dem Kölner Typedesigner Felix Braden, der drei Jahre an seiner neuen Sans-Familie FF Scuba arbeitete   Er gehört noch nicht zu den großen internationalen Namen im Schriftdesign, was sich mit der gerade erschienenen FF Scuba sicherlich bald ändern wird. Felix Braden studierte an der Fachhochschule Trier bei Prof. Andreas Hogan Kommunikationsdesign, war…

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Wie eine Schrift entsteht

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Ein kleiner Film, wie eine Schrift entsteht: (in dinglisch):

Von der Keilschrift zum Binärcode

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Nivea neu spationiert !

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Nivea: Das Logo mit der Lücke Die britische Creative Review widmet sich heute dem überarbeiteten Verpackungsdesign der weltweit vertriebenen Nivea-Kosmetik-Produkte und titelt spöttisch: »A cleaner, simpler N IVEA«. Dabei spielt der Autor Patrick Burgoyne auf den miserabel spationierten NIVEA-Schriftzug an, der seit einigen Jahren im Einsatz ist – mit einem auffällig weiten Abstand zwischen dem…

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Web-Fonts

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als kleiner Einstieg hier der Link zu Web-Fonts-Wiki: http://de.wikipedia.org/wiki/Webtypografie     Web Fonts Webfonts sind primär für den Einsatz in (X)HTML-Webseiten vorgesehen; sie werden in der Regel beim Aufruf einer Webseite nicht aus der lokalen Schriftdatenbank (Schriftensammlung) eines Computers (z.B. PC, Tablet, Smartphone), sondern von einem externen Webserver in den Browser (Client) eingeladen. Das Einbinden eines…

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Kompressionstechnik für Webfonts

Monotype gibt Kompressionstechnik für Webfonts frei Das beim W3C zur Standardisierung vorgeschlagene MTX-Format soll speziell Schriftdaten komprimieren und so bei Webfonts Übertragungszeit und -bandbreite sparen. Durchsetzen konnte sie sich bislang jedoch nicht, denn sie ist durch Patente des Erfinders Monotype geschützt. Sowohl das MTX-Format als auch den beim W3C eingereichten Code stellt der Schrifthersteller Monotype nun unter…

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Video: Typografische Tastaturkürzel für InDesign

ein Tipp von Page-Online:

So entsteht eine Schrift

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eine schöne Seite zum Thema Schrifterstellung: http://fontforge.org/de/editexample.html#FontCreate

Anatomie der Buchstaben

Anatomie der Buchstaben Zu Studienzeiten bin ich an den Setzkästen in der Druckerei unserer FH lediglich vorbeigegangen, voller Demut für das Handwerk, aber auch mit großer Erleichterung, da mein Schwerpunkt im Studium die Arbeit am Computer sein sollte. Mit DTP wurde der Schriftsatz revolutioniert und vereinfacht. Beim Entwerfen von und beim Arbeiten mit Schriften bedienen…

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Film Erik Spiekermann über Webfonts

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Tutorials zum Thema Webfonts

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Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.

Das Ende des TrueType-Schriftformats?

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3.05.2013, 12:34 Uhr geschrieben von Jürgen Siebert, Fontblog.de: Das kalifornische Softwarehaus Adobe (San Jose) hat vorgestern eine wegweisende Entscheidung für die allgemeine Entwicklung der Font-Technik bekannt gegeben. Zum dritten Mal in seiner Geschichte vollzieht das Unternehmen damit eine politische Kurskorrektur für sein PostScript-Schriften-Format, das 1984 eingeführt wurde. Fünf Jahre später, im September 1989, wurde den…

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Fontblogg hat eine neue Seite geschaffen, auf der neue, bzw. schöne Schriften vorgestellt werden. Damit wird der bisherige erschienene Fontletter abgelöst. Mit netten animierten Beispielen werden die Fonts in Szene gesetzt… http://www.fontstage.de/

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Heute möchten wir Sie in die Geheimnisse und Fallstricke der Typografie einweihen. Denn Typografie beinhaltet weit mehr als nur die sinnvolle Aneinanderreihung von Buchstaben. Typografie ist eine Kunst! Seit Gutenberg den Buchdruck erfand, dreht sich im Druckgewerbe alles um die Weitergabe von Information. Diese werden nicht allein durch Bilder verbreitet. In erster Linie ist es…

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(Makro)-Typographie: Der goldene Schnitt, Neuner- und Zwölferteilung oder: der harmonische Satzspiegel   Der goldene Schnitt stellt ein bestimmtes Verhältnis zweier Größen dar und findet in der Architektur, in der Kunst u.s.w. Verwendung. Allgemein wird immer gesagt, dass Zwei Strecken im Verhältnis des Goldenen Schnittes stehen, wenn sich die größere zur kleineren Strecke verhält wie die…

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Vom Preisschild bis zum Textilpflege-Symbol: Wie die dm-Drogerie-Exklusivschrift entstand   Ein Gespräch mit den Markenexperten Claus Koch und Jörg Hemker Kein Handelsunternehmen in Deutschland ist so häufig an Spitzenpositionen in Rankings zu finden wie dm-drogerie markt. Jüngere Auszeichnungen wie »Beliebtester überregionaler Drogeriemarkt Deutschlands« und »Service Champion« sind nur zwei Beispiele. Zum 40 Geburtstag beschert sich das…

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Erik Spiekermann — Schrift ist sichtbare Sprache

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Medusa und kontextbedingte Varianten

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Die unbekannte Geschichte von †, ☞,@, # und ¶

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Korrekturzeichen

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Arbeitsblätter  zum Thema Schriftmerkmale

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Type:Rider – Geschichte der Typografie als Spiel

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OpenType und CSS: Nützliche Snippets rund um font-feature-settings

OpenType und CSS: Nützliche Snippets rund um font-feature-settings   Mit dem relativ neuen CSS-Attribut font-feature-setting ist es möglich, die Möglichkeiten von OpenType-Schriftarten auszureizen. Ihr wollt Ligaturen, Brüche oder sogenannte „Swashes“ mit euren Schriften darstellen? Dann seid ihr hier genau richtig. OpenType und CSS: Nützliche Snippets rund um font-feature-settings Holt mehr aus euren OpenType-Schriften raus. (Quelle:…

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Geschützt: Mikro- und Makrotypografie

Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.

Am besten nur noch Garamond verwenden !

Times New Roman? Century Gothic? Comic Sans? Die Wahl der richtigen Schriftart für Dokumente ist nicht nur Geschmackssache – es geht auch um Geld. Und zwar um ziemlich viel. Ein 14 Jahre alter Schüler aus Pittsburgh hat ausgerechnet, dass die amerikanische Regierung jedes Jahr 370 Millionen Dollar (rund 270 Millionen Euro) sparen könnte, wie der…

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Buchstabenmuseum Berlin

Buchstabenmuseum Berlin

Buchstabenmuseum Berlin Das Buchstabenmuseum hat sich die Bewahrung und Dokumentation von Buchstaben zur Aufgabe gemacht. Hunderte Buchstaben konnten bereits vor Verwitterung oder endgültiger Verschrottung gerettet werden. Gesammelt werden typografische Exponate – unabhängig von Kultur, Region, Sprache und Schriftsystem. Eine Übersicht der bereits übernommenen Exponate gibt es unter BUCHSTABENMUSEUM Holzmarktstraße 66, 10179 Berlin (Mitte) Verkehrsverbindung U+S-Bahn…

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Ligaturen

Ligaturen

ein schöner Link zum Thema Ligaturen: http://typefacts.com/artikel/fortgeschritten/ligaturen und hier der Text (ohne die schönen interaktiven Bilder…): Ligaturen sind Zeichen, die aus mehreren verbundenen Buchstaben bestehen. Sie verdeutlichen Lauteinheiten oder helfen störende Lücken zu vermeiden. Sie sind ein wesentlicher Bestandteil professioneller Typografie, und Friedrich Forssman und Ralf de Jong nennen den Satz ohne Ligaturen gar eine…

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Web-Fonts direkt auf eurer Website testen: TypeWonder macht‘s möglich | t3n

Web-Fonts direkt auf eurer Website testen: TypeWonder macht‘s möglich   Mit TypeWonder könnt ihr schnell und unkompliziert überprüfen, wie sich ein Web-Font auf einer bestimmten Seite machen würde. Wer will, kann das Tool auch direkt als Browser-Erweiterung nutzen.   Mit TypeWonder könnt ihr schnell und unkompliziert ausprobieren, wie sich verschiedene Web-Fonts auf eurer Website machen…

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Digitale Keilschrift

Digitale Keilschrift

Das Projekt decodeunicode der Fachhochschule Mainz bietet einen Zugang zu den Unicode-kodierten Schriftzeichen der Welt. Für die Website fehlte jedoch zunächst ein adäquater Font zur Darstellung aller Keilschriftzeichen. Mit der Schrift DecodeCuneiform wurde dieser schließlich geschaffen. Ein Projekt, dass es mit über 1000 teils recht komplexen Glyphen in sich hatte und sieben Jahre Entwicklungszeit benötigte….

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Keilschrift goes digital ?

Keilschrift goes digital ? eine Datenbank mit assyrischen Texten ist geplant Informatiker wollen die Keilschrift, eine der ältesten geschriebenen Sprachen, in digitale Form bringen. Vorrangiges Ziel ist es, den Assyriologen (Keilschrift-Forschern) ihre Arbeit zu erleichtern, aber auch das Interesse für alte Kulturen soll damit geweckt werden, so ein Bericht der Baltimore Sun. Für den 32…

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Fontformate (Videos)

Alte Schrifentwicklung: Typedesign (englisch): Was ist OpenType: Spiekermann und Bleisatz:

Geschichte der Schrift (Filme)

Watch Die Geschichte der Schrift in Bildung & Ratgeber | View More Free Videos Online at Veoh.com http://www.ardmediathek.de/tv/LexiTV/Geschichte-der-Schrift/MDR-Fernsehen/Video?documentId=20112174&bcastId=7545188

Zahlengliederung digital

Zahlengliederung digital

Zahlengliederung digital Immer wieder liest man, daß Zahlen im Printbereich zur besseren Lesbarkeit gegliedert werden sollten, während eine Gliederung »für elektronische Vorgänge nicht zulässig ist« – was natürlich völlig unsinnig ist. Schrift: New Paris KingSize Air   In beiden Bereichen dient die Gliederung dem besseren visuellen Erfassen der Zahlen. Während im Printbereich Zahlen nur gelesen werden,…

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Warum Webfonts?

Webfonts sorgen für ein vielfältiges und angenehm lesbares Internet. Die Online- Schriften sind ausschließlich für den Einsatz im Internet angefertigt. Webdesigner sind endlich nicht mehr allein auf die wenigen Systemschriften angewiesen, die bei allen Website-Besuchern installiert sind. Webfonts werden so in den Code einer Website programmiert, dass HTML-Texte für alle Besucher die gleiche, individuelle Typografie aufweisen…

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Geschützt: Übungsaufgaben Schriftsatz

Geschützt: Übungsaufgaben Schriftsatz

Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.