Lernfeld 3 – Ausgabedateien

Fach: Medienintegration und Medienausgabe, 80 std.

 

 Lernfeld 3 – Ausgabedateien druckverfahrensorientiert erstellen

 

.. so steht’s im Lehrplan:

Ziel:
Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Verarbeitungsstufen eines Printproduktes und erstellen verfahrensorientierte Ausgabedateien.
Sie analysieren die Schnittstellen des Produktionsprozesses und finden mögliche Fehlerquellen in der Informationsübermittlung. Um die Vollständigkeit und Richtigkeit der Daten zu überprüfen, entwickeln sie gemeinsam Checklisten und wenden sie an.
Sie wählen die zur Produktion notwendigen technischen Mittel unter produktionsspezifischen und wirtschaftlichen Aspekten aus.
Die Hauptdruckverfahren mit der entsprechenden Druckformherstellung grenzen sie voneinander ab.
Aus den besonderen verfahrensspezifischen Anforderungen der einzelnen Druckverfahren definieren sie Vorgaben für die Druckvorstufe.
Die Schülerinnen und Schüler beschaffen sich Informationen zu Bestandteilen und Herstellungsverfahren von Papier, unterscheiden die verschiedenen Papiersorten und wählen sie produkt- und verfahrensadäquat aus.
Sie beachten die verfahrenstechnischen Vorgaben und die gestalterischen Möglichkeiten der Druckweiterverarbeitung und der Druckveredelung.
Texte, Bilder und Grafiken integrieren sie nach Layoutvorgaben.
Sie schießen die Seiten aus und positionieren die Hilfszeichen und Kontrollelemente auf der Montage. Sie überprüfen die Vollständigkeit sowie die Produktionssicherheit der Daten und erstellen eine drucktechnisch korrekte Layoutdatei.
Nach Vorgaben erstellen sie eine PDF-Ausgabedatei.
Für die Durchführung und Dokumentation nutzen sie Datenverarbeitungssysteme mit branchentypischer Software.

Inhalte:

  • Druckverfahren
  • Auftragsdaten
  • Farbmischsysteme
  • Rasterung
  • Densitometrie
  • Dateiformate
  • Preflight
  • Proof
  • Falzen
  • Heft- und Bindearten
  • Papierberechnung
  • Produktionskostenberechnung

 

Achtung: es soll sicher heißen MG können die unterschiedlichen konventionellen Druckverfahren unterscheiden !!!

 

 

 

 

 

Diese Planung dient nur der Ideenfindung und ist nicht unsere didaktischer Planung …

Geschützt: Druckbedingungen Offsetdruck

Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.

Druckbogenmontage in Videos (LF 3)

Digitaldruck (Animationen)

Digitaldruck (Animationen)

  Elektrofotografie: Indigo: mondi Piezo-InkJet: BubbleJet:

LF 3.01 Verarbeitungsstufen eines Printproduktes

LF 3 Die Schüler und Schülerinnen informieren sich über die Verarbeitungsstufen eines Printproduktes: Druckverfahren, Produktionsprozesse, Druckformherstellung, Druckvorstufe, Druckfarbe, Druckweiterverarbeitung, Druckveredelung, Die Schülerinnen und Schüler informieren sich über die Verarbeitungsstufen eines Printproduktes und erstellen verfahrensorientierte Ausgabedateien. Die Hauptdruckverfahren mit der entsprechenden Druckformherstellung grenzen sie voneinander ab. Flachdruck: Rollenoffsetdruck: Durchdruck: Siebdruck: Hochdruck: Tampondruck: Flexodruck: Tiefdruck: Digitaldruck: ContiniousInkjet:

Tampondruck (LF3)

Tampondruck (LF3)

Der Tampondruck ist ein indirektes Tiefdruckverfahren. Im Tampondruckverfahren lassen sich schwierige Formen, die im Siebdruck nicht umsetzbar wären, verwirklichen. Die Stärke des Tampondrucks liegt dabei im Druckstempel (Tampon). Dieser aus speziellem Silikon hergestellte Stempel, passt sich fast jeder Unebenheit an und kann somit auch in Vertiefungen oder auf unebenen Flächen eingesetzt werden. Ein wichtiger Punkt…

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Der Flexodruck (LF3)

Fragen zum Thema Druckverfahren

Fragen zum Thema Druckverfahren

1.Was wird hier dargestellt ? (blau eingefärbte Elemente) 2. Wozu sind diese Elemente gut ?  

Die DIN-Formate

  DIN-Formate in mm enthalten in A0 Pixel bei 300 ppi (dpi*) Pixel bei 150 ppi (dpi*) Pixel bei 72 ppi (dpi*) Größe in qm in qm bei Teilung von 1 A0 841 x 1189 1 x 9933 x 14043 4967 x 7022 2384 x 3370 0,999949 1 A1 594 x 841 2 x 7016…

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Dripp-Off-Lackierung

Die Zauberformel der Druckveredelung Es grenzt schon an Zauberei, welche optischen Spezialeffekte sich mit der Drip-off-Technik erzielen lassen. Bilder werden lebendig, Grafiken erscheinen plastisch. Feine Schriften und Embleme schillern silbrig auf samtigen Flächen. Das Geheimnis liegt in der Kombination von Matt- und Glanzlacken. Dieses Verfahren eröffnet ganz neue Wege, um hochwertige Druckerzeugnisse noch kunstvoller zu…

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Einführung in den digitalen Workflow

Einführung in den digitalen Workflow

Seit einigen Jahren durchdringt ein Schlagwort die Druckindustrie: der „digitale Workflow“. Die Herstellung von Druckprodukten hat sich über Jahrzehnte sukzessive vom Handwerk zur industriellen Fertigung entwickelt. Wie bereits in anderen industriellen Bereichen gewinnt die computerintegrierte Fertigung (CIM, Computer Integrated Manufacturing) auch für die Druckindustrie immer mehr an Bedeutung. Für die Druckereien ergibt sich dadurch in…

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Die Rasterwinkelung

Die Rasterwinkelung

Häufig kann man die Rasterpunktform des Rasters auf einem Bild sehr gut erkennen. Um dies zu vermeiden, muss das Raster in einem bestimmten Winkel ausgerichtet werden, da das menschliche Auge besonders sensibel auf horizontale und vertikale Linien reagiert. Jener Winkel, der sich aus der vertikalen Kante der jeweiligen Abbildung und der Diagonale durch die Ecken…

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Amplitudenmodulierte Raster

Amplitudenmodulierte Raster

Grundsätzlich unterscheidet man beim elektronischen Rastern zwischen zwei Typen: die frequenzmodulierten (FM) Raster und die amplitudenmodulierten (AM) Raster. Bei AM-Rastern bleibt der Abstand zwischen den einzelnen Bildpunkten (Frequenz) gleich, während sich die Grösse (Amplitude) je nach Tonwert ändert. Rasterkenngrössen bilden die Rasterweite, die Rasterpunktform und die Rasterwinkelung. Die Rasterweite Die Rasterweite beschreibt die Anzahl der…

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Wer rastert ?

Wer rastert ?

Bei der traditionellen Rastertechnik wurde die Vorlage mit einer Rasterfolie übereinander kopiert und dann erneut auf einen Reprofilm umkopiert. Das Ergebnis war ein Bild das je nach Tonwert aus verschieden grossen schwarzen Punkten bestand. Dichteverteilung der analogen Vorlage Dichteverteilung der Rasterfolieresultierende Dichteverteilung Heute übernimmt das Rastern der RIP, der Bestandteil jedes Druckers ist. Einige Bildbearbeitungsprogramme…

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Warum wird gerastert ?

Würde der Drucker echte Farben und Graustufen drucken, so müsste er 256 graue und 16,7 Millionen Farbeimer bereithalten. Da ein Drucker aber nur Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz zur Verfügung hat, müssen alle anderen Farben simuliert werden. Betrachten wir das Verfahren mal nur für eine Farbe. Eine Fläche in 50% Schwarz (entspricht einem mittleren Grau)…

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Dateiformate

Dateiformate

Grundlagen Grafik-Dateiformate Vektorgrafiken Um einfache Grafiken wie Kreise oder Rechtecke zu konstruieren, bedienen sich die Programme der Vektorfunktion. Dabei ist es egal, ob es sich um ein Malprogramm oder eine CAD Anwendung handelt. Während das CAD Programm die Vektoren intern auch als solche behandelt, greift das Malprogramm auf eine Bitmaske zurück. Eine Sonderstellung bei geometrischen…

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Warum ist der Himmel blau ?

Warum ist der Himmel blau ?

_______________________________________________________________________________ Hier kommt ein kleiner Film aus der Sendung mit der Maus:

Testartikel Farben sehen

Lernfeld 3 Test

Farbensehen

Farbensehen

Farbsehen im Auge Auf dem Prinzip der Mischung von Farben beruht auch das Farbsehen unseres Auges. Das ist ähnlich aufgebaut wie eine Digitalkamera. Das einfallende Licht wird von der Linse fokussiert und fällt gebündelt auf die Netzhaut. Die Iris regelt dabei je nach Helligkeit wie eine Blende die Menge des Lichts. Die Netzhaut hat Sensoren,…

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Lichtspektrum

Lichtspektrum

… ist der Teil des elektromagnetischen Spektrums, den das menschliche Auge wahrnehmen kann (auch: sichtbares Spektrum). … der sichtbare Bereich liegt ungefähr zwischen den Wellenlängen 380 bis 780 nm. hier einige typische Farben und deren Wellenlängen: … Angrenzend an das für den Menschen sichtbare Lichtspektrum befindet sich im elektromagnetischen Spektrum der UV-Bereich bei kürzeren (< 380 nm); und der IR-Bereich…

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Farbkreis, der 6-teilige

Farbkreis, der 6-teilige

Der sechsteilige Farbkreis ist so wichtig, für alles was mit Farben sehen und Licht (weißes und farbiges) , so wie mit additiver und subtraktiver Farbmischung zu tun hat, dass man ihn sich am besten tätowieren läßt… (nein – ich bekomme keine Provision im Tättoo-Shop …) Bitte darauf achten, daß Gelb oben liegt und: ACHTUNG !…

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