Warum wird gerastert ?

4. Februar 2014 | Von | Kategorie: Farbseparation, Lernfeld 3, Rastertechnik, Zwischenprüfung 2014

Würde der Drucker echte Farben und Graustufen drucken, so müsste er 256 graue und 16,7 Millionen Farbeimer bereithalten. Da ein Drucker aber nur Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz zur Verfügung hat, müssen alle anderen Farben simuliert werden.

Betrachten wir das Verfahren mal nur für eine Farbe. Eine Fläche in 50% Schwarz (entspricht einem mittleren Grau) kann grundsätzlich nicht gedruckt werden, da der Drucker keine entsprechende Farbe besitzt. Die Lösung besteht darin, dass die Fläche nur zur Hälfte mit Schwarz bedruckt wird. Die Fläche von 50% Schwarz könnte in einer Rasterzelle also wie folgt dargestellt werden:

Dieser Vorgang des Umsetzens echter Graustufen in mehrere schwarze Punkte nennt man Rastern.

Das Verfahren basiert darauf, dass das menschliche Auge bei starkem Kontrast ungefähr 100 Übergänge pro Sehwinkel als Hell-/Dunkel-Wechsel wahrnehmen kann. Beim Überschreiten dieser Grenze verschwimmen die Übergänge. D.h., dass man aus einer entsprechenden Entfernung keine einzelnen Punkte mehr sondern dafür Zwischentöne erkennt.

 

 

Quelle: http://old.iezzi.ch/mmedu03/raster.html

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